Madeira
Meeresoberfläche. An einigen Stellen der Insel findet man miozäne Korallenriffe, in denen teilweise fossile Schneckenschalen sehen kann. Diese beweisen, dass vor mehreren tausenden von Jahren das Klima auf Madeira wärmer war wie jetzt. Madeira zählt zu einer jungen Insel, das ist nachweisbar durch die starken Gefälle der Wasserfälle und durch die Flüsse die ohne mäandernde Schleifen direkt ins Meer fliesen. In Madeira kann man die zweithöchste Steilküste von Europa betrachten.
Die Cabo Girao liegt westlich von Camara de Lobos. Durchschnittlich werden auf Madeira ganzjährig zwischen 19 Grad und 25 Grad gemessen. Mit künstlich angelegten Wassergräben, werden aus den niederschlagsreichen Gebiet im Norden der Insel, zu den Plantangen und Anbaugebiete im Süden der Insel geleitet. Die Wassergeläufe werden aufgrund der weiten Strecken nur mit sehr geringen Gefällen geleitet. Die Levadas führen über Berge, Täler, Tunnels und auch über Brücken. Die Flora auf der Insel weist nur noch Restbestände von der ursprünglichen Flora auf. Die Besiedlung der Menschen auf der Insel haben starke Auswirkungen auf die Flora und Fauna gehabt. Typisch für Madeira sind niedrige Sträucher, sukkulente Pflanzen und Kräuter. 20 Prozent der Inselfläche sind mit Lorbeersträuchern bedeckt. Zwischen den Lorbeersträuchern und dem Hochgebirge sind die Heidewälder.