Sao Pedro
die ersten Klöster gegründet, die damals eine wichtige gesellschaftliche Rolle spielten und im 17. Jahrhundert gab es in dem Stadtteil drei Franziskanerklöster. Beim Spaziergang durch den Stadtteil sehen sie viele schöne Herrenhäuser aus dem 18. Jahrhundert, die von den prunksüchtigen Grafen von Carvalhal und Lombada erbaut wurden. Das Nonnenkloster Santa Clara ist um die Kapelle "Nossa Senhora da Conceicao" herum aufgebaut, die als Klosterkirche verwendet und im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde. Bei einer Bombardierung 1917 wurde sie teilweise zerstört und wieder aufgebaut. Das Hauptgebäude stammt noch aus dem 15. Jahrhundert und ist mit wertvollen Gegenständen ausgestattet.
Das Kloster beherbergt viele Schätze, darunter ein versilbertes Sakramentshäuschen und ein großes Mosaik aus Azulejos mit dem Santa-Clara-Muster. Der Baubeginn für die Kirche von Sao Pedro war bereits 1590, aber fertiggestellt wurde sie wegen der vielen Umbauten und Erweiterungen erst nach fast 200 Jahren. Die ursprüngliche Kirche bestand nur aus einem Schiff, zwei Altären und drei Kapellen und ist jetzt der Kern eines ganzen Komplexes, der aber stilistisch homogen wirkt. Die Attraktion ist der Schmuck aus Azulejos an fast allen Wänden von Kirchenschiff, Altarraum und Sakristei. Die Festung "Fortaleza de Sao Joao do Pico" wurde im 17. Jahrhundert erbaut und mehrfach umbenannt. Im 20. Jahrhundert richtete die Marine hier ein Kommunikationszentrum ein. Der unter Denkmalschutz stehende Komplex bietet nach eine anstrengenden Aufstieg eine fantastische Aussicht.