Typisch Madeira
alles kaufen, was zum Leben benötigt oder gewünscht wird. Schlendern Sie einmal über einen solchen Markt und probieren Sie ein gegrilltes Hähnchen oder eine traditionelle Weizensuppe. Eine schöne Alternative ist der täglich in der Altstadt von Funchal stattfindende Hauptmarkt "Mercado dos Lavradores", auf dem man wunderbar schlemmen und einkaufen kann. In dem bezaubernden ländlichen Ort Santana an der Nordküste stehen schön restaurierte (aber meist unbewohnte) traditionelle Bauernhäuser, die eines der Wahrzeichen Madeiras sind. Es sind sind dreieckige Nur-Dachhäuser, meist rot gestrichen und mit Stroh gedeckt, das alle 4 - 5 Jahre ausgewechselt werden muss. Die fruchtbare Umgebung ist die Kornkammer Madeiras.
Zuckerrohr brachte den ersten Reichtum nach Madeira. Die bedeutendste Gegend für den Anbau war das Gebiet um Calheta. Dort stellt ein Betrieb noch den beliebten Schnaps her und Sie können dabei zusehen. Ein echtes Spektakel ist ein Besuch während der Zuckerrohrernte im April. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie auch "Poncha" probieren, den typischen und beliebten Cocktail der Insel, der zu einem Drittel aus dem Zuckerrohrschnaps Aguardente besteht. Aber Vorsicht - der Alkoholgehalt ist hoch. Den Degenfisch finden sie außer auf Madeira nur noch in Japan. Probieren Sie den hässlichen Tiefseefisch auf die traditionelle Art mit gebratenen Zwiebeln oder gebratenen Bananen und "Milho Frito". Die ungewöhnliche Zusammenstellung bekommen Sie sonst nirgends und sie ist einfach köstlich. Die Kanäle für die Wasserversorgung sind in dieser Form weltweit einmalig. Genießen Sie einen Spaziergang, beim dem Sie auch fantastische Ausblicke auf die einzigartige Flora und die herrliche Landschaft Madeiras haben. Interessant sind auch die künstlichen Terrassen, die für die Landwirtschaft in dem bergigen Gelände angelegt wurden.