Verkehr
ohne Taxameter nach Kilometern abgerechnet. Für längere Fahrten gibt es offizielle Preislisten, die der Fahrer dabei hat. Ein Aufpreis darf nur für Gepäck von mehr als 30 kg verlangt werden, Rollstühle müssen kostenfrei befördert werden. Innerhalb von Funchal kommt man mit öffentlichen Bussen schnell und bequem an jedes gewünschte Ziel. Das Überlandnetz benutzt die Hauptstadt als Knotenpunkt, wobei der Süden und der Osten gut angebunden sind und das modernisierte Schnellstraßennetz verwendet wird. Der Westen und Norden sind nur dünn besiedelt und entsprechend schlecht versorgt. Die wenigen Busse sind lange unterwegs, da sie noch alte Gebirgsstraßen verwenden müssen. Das Inselinnere , das zum Beispiel für Wanderungen sehr interessant ist, wird durch Busse überhaupt nicht angefahren.
Im dicht besiedelten Osten der Insel kann problemlos und ohne Sicherheitsbedenken ein Auto gemietet werden. Die üblichen Überprüfungen sollten Sie natürlich vornehmen, gerade wenn es sich um einen bereits älteren Gebrauchtwagen handelt. Das Überlandnetz ist gut ausgebaut, die Nebenstraßen sind aber oft eng und kurvig. Innerorts gibt es häufig noch gepflasterte Straßen, die bei Nässe sehr rutschig sein können. Es besteht Anschnallpflicht und Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht auf die Vordersitze. Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten von 50 Km/h innerorts und 80 km/h auf Landstraßen sollten beachtet werden, obwohl die Einheimischen es nicht immer tun. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkohol am Steuer greift die Polizei rigoros durch. Regelmäßige Fährverbindungen bestehen nur nach Porto Santo und Gran Canaria. Nach Porto Santo dauert die Fahrt 2 - 3 Stunden, so dass ein Tagesausflug möglich ist. Auch die Madeirenser benutzen die Fähre häufig, um den Strand der kleinen Schwesterinsel zu besuchen. Die 14 Stunden Fahrt nach Gran Canaria sind nur im Rahmen einer mehrtägigen Reise sinnvoll. Entlang der Küste fahren Ausflugsschiffe auf verschiedenen Strecken.